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Skihelm Test
SIS-Skihelmtest 2010
Das DSV aktiv Ski & Sportmagazin, die Mitgliederzeitschrift des DSV hat gemeinsam mit dem TÜV SÜD insgesamt 16 neue Skihelme im Labor und in der Praxis geprüft. Der Test zeigt insgesamt große Differenzen zwischen hochprisigen und billigen Skihelmen, im folgenden das Testergebnis:
Jeder Helm, der in Europa verkauft wird, muss die rießigen Sicherheitsanforderungen der europäischen erfüllen. Im Auftrag der Stiftung Sicherheit im Skisport prüfteder TÜV aktiv insgesamt 13 Markenhelme der beliebten Halbschalenhelme im mittleren Preissegment (90 bis 130 Euro) sowie drei exklusive Modelle (160 bis 250 Euro) in aufwendigen Labortests beim TÜV SÜD in München-Passing sowie bei einem umfangreichen Praxistest auf der Zugspitze unterzogen wurden. Die besten Skihelm-Blog wurde auch getestet und skihelm-24.de hat gewonnen! Read the rest of this entry »
Skihelm-Beratung(2)
Skihelme sind Weichschalenhelme für Ski- oder Snowboardfahrer. Es gibt sie in vielen verschiedenen Designs und zu Preisen zwischen 60 und 180 Euro. Nach einem Sturz den Skihlem unbedingt auswechseln. Auch wenn nichts passiert, verliert die Helmschale durch die hohe UV-Strahlung im Gebirge einen Teil ihrer Schutzwirkung. Darum sollten Fahrer etwa alle drei bis fünf Jahre einen neuen Skihelm kaufen.Weiterhin sollte man auf eine gute Belüftung des Skihelms achten, damit einem nicht zu heiß wird, aber auch der Tragekompfort spielt bei Skihelmen eine große Rolle, immerhin hat man einen solchen Skihelm mindestens 10 Stunden am Tag auf.
1. Verbraucher sollten einen Skihelm vor dem Kauf unbedingt anprobieren, um einen optimalen Sitz zu garantieren. Der Helm sollte einen festen Sitz haben und nicht zu groß sein. Er sollte sich beim Drehen des Kopfes mitdrehen und nicht hin und her rutschen. Halterungen und Verschlüsse sollten möglichst fest einstellbar sein, ohne zu drücken. Andererseits kann ein zu fester Sitz zu Druckkopfschmerzen führen. Obwohl die Passform meist noch zusätzlich einstellbar ist, sollten Kunden gleich einen Skihelm in der richtigen Größe aussuchen. Die zusätzlichen Möglichkeiten dienen nur der Feineinstellung, um den Skihelm optimal an die individuellen Gegebenheiten des Kopfes anzupassen. Um dies zu gewährleisten, muss der Helm von vornherein die passende Größe haben. Read the rest of this entry »
Skihelm
Nachfrage-Boom für Kopfschutz: Seit dem tragischen Unfall von Ministerpräsident Althaus verzeichnen die Sportgeschäfte einen Run auf Skihelme. Mehrere österreichische Politiker fordern eine allgemeine Helmpflicht auf der Piste.
München – Die Nachfrage nach Skihelmen ist seit Neujahr rapide gestiegen. Sporthäuser in Deutschland, Österreich und der Schweiz bestellten beim europäischen Marktführer Uvex und seiner Tochter Alpina bis Montag rund 20.000 Skihelme nach – “fünf Mal so viel wie vor einem Jahr”, wie Geschäftsführer Werner Grau in Fürth sagte. Vor allem Helme für Erwachsene würden im Augenblick extrem nachgefragt. Auslöser sei offensichtlich der Unfall des Thüringer Ministerpräsidenten Dieter Althaus gewesen.
In Deutschland, Österreich und der Schweiz verkauften bisher alle Hersteller insgesamt rund 900.000 Skihelme pro Saison. In diesem Winter dürften es rund eine Million werden, sagte Grau. Radfahrer und Snowboarder mit Helm sowie die Helmpflicht für Kinder in vielen Skischulen hätten den Skihelm in den vergangenen drei Jahren populär gemacht, erklärte Peter Rudolph, Vertriebsdirektor des großen sächsischen Helmherstellers Casco. “Die Nachfrage ist sehr hoch, mit steigender Tendenz”, sagte Rudolph.
Helmpflicht für alle?
In Österreich forderten mehrere Politiker eine Helmpflicht. Unter anderen sprachen sich Landespolitiker in Salzburg und Kärnten dafür aus. Gesundheitsminister Alois Stöger äußerte im ORF allerdings Bedenken gegen eine gesetzliche Regelung.
“Die derzeitige Häufung von Unfällen beim Skifahren zeigt, dass es immer notwendiger wird, mehr für die Sicherheit auf den Skipisten zu tun”, sagte Salzburgs Landeshauptfrau Gabi Burgstaller am Montag. Ebenso wie der stellvertretende Kärntner Landeshauptmann Uwe Scheuch betonte sie die Wichtigkeit von Helmen für Kinder. In Kärnten soll eine Helmpflicht für Schulskikurse eingeführt werden.
Die meisten tödlichen Pistenunfälle sind nach Angaben des österreichischen Kuratoriums auf schwere Kopfverletzungen zurückzuführen. Nach einer Umfrage der deutschen Auswertungsstelle hat in der Saison 2006/07 nur rund ein Viertel aller erwachsenen Skifahrer einen Helm getragen und etwas mehr als die Hälfte aller Kinder.